Filigranste Details in Glas

glas

Wagen Sie einen Blick in die „Glaskugel“: Kunstvoll auf wenigen Quadratzentimetern eingeschliffen ist hier Landgraf Carl zu Pferde in Begleitung der Göttin Minerva zu sehen. Entstanden ist die Glasdose etwa 1689 in der Steinschleifmühle im Kasseler Schlossgraben, einem damals herausragenden Zentrum der Stein- und Glasschneidekunst in Deutschland. Wenn Sie die Glasdose im Hessischen Landesmuseum genau betrachten, werden Sie sogar das Muskelspiel, den flaumigen Federbusch des Helms und die emporwirbelnde Mähne des Pferdes erkennen, die Glasschneidemeister Christoph Labhardt filigran gearbeitet hat.

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