Die architektonische Gestaltung des Landesmuseums

Das Hessische Landesmuseum in Kassel stellte sich in seiner Umgebung von Anfang an als etwas Besonderes heraus – und das ist bis heute so geblieben. In Kassel entstand im frühen 20. Jahrhundert eine ganze Reihe großer, repräsentativer Verwaltungs- und Kulturbauten, so das Polizeipräsidium am Königstor (1904–1907), das Rathaus (1905–1909), das Königliche Theater am Friedrichsplatz (1907–1909) oder die Stadthalle (1912–1914). Während diese Bauten mit den damals nach wie vor üblichen Pathosformeln und Gestaltungsmitteln der historistischen Architektur arbeiten, fällt an Theodor Fischers Landesmuseum demgegenüber besonders die gestalterische Zurückhaltung ins Auge. „Die architektonische Gestaltung des Landesmuseums“ weiterlesen

Das Einmaleins des guten Tons – Ratgeberliteratur gestern und heute

Ratgeber, meist von Menschen geschrieben, deren Autorität entweder auf ihrem enormen Erfahrungsschatz, ihrem aristokratisch anmutenden Namen oder ihrem akademischen Bildungshintergrund basiert, suggerieren den Leserinnen und Lesern heute, dass fast alles möglich ist, wenn man sich nur an die eine oder andere Regel hält. Das ist kein neues Phänomen. Spätestens seit Adolph Freiherr Knigge Ende des 18. Jahrhunderts sein Werk „Zum Umgang mit Menschen“ herausgegeben hat, findet man sie in jeder Epoche.

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Was machen die Nordhessen an Ostern?

Kullern, schieben, schleudern oder werfen Sie? Oder sind Sie gar der Typ Eier dotzen? Auf eine ganze Fülle an Varianten der Eierbehandlung stößt man auf der Suche nach nordhessischen Osterbräuchen. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es zwar lokale Ausprägungen gibt, aber sicherlich inzwischen kaum mehr etwas, was nur die Nordhessen ihr Eigen nennen bzw. was vermeintlich lokal ist, aber gar nicht von allen praktiziert wird. „Was machen die Nordhessen an Ostern?“ weiterlesen