„Haushaltshelfer ohne Strom – Original Rührfix“

Wann sind Dinge alt genug, damit sie in eine museale Sammlung aufgenommen werden können. Welche Objekte sind es wert, gesammelt zu werden? Passt das Objekt in das Sammlungskonzept? Das sind die Fragen, die nicht nur theoretisch auf Fachtagungen diskutiert werden, sondern auch im Museumsalltag immer wieder gestellt werden müssen. Denn wann fängt Geschichte an? „„Haushaltshelfer ohne Strom – Original Rührfix““ weiterlesen

Setzkasten oder Museumsvitrine? – Die Tücken des Museumsbegriffs

ma10645

Darüber nachzudenken, was das Museum zum Museum macht, und nach diesen Überlegungen zu handeln, macht die tägliche Arbeit der Museumslandschaft Hessen Kassel aus. Ausgangspunkt dieses Beitrags sind die zahlreichen Objekte im Besitz der MHK, die nicht in die Kategorie Rembrandt und Co. fallen, sondern aus dem alltäglichen Bereich stammen und zum Teil Eingang in die Dauerpräsentation des Hessischen Landesmuseums in Kassel finden werden. „Setzkasten oder Museumsvitrine? – Die Tücken des Museumsbegriffs“ weiterlesen

Spannende Einblicke in die MHK – das Volontärskolloquium macht’s möglich

Einmal im Monat bietet sich den Volontären/Innen der Museumslandschaft Hessen Kassel die Gelegenheit, andere Abteilungen kennenzulernen – und zwar beim sogenannten Volontärskolloquium. Bei dieser internen Veranstaltung gewähren Mitarbeiter/Innen aus unterschiedlichsten Bereichen vielfältige Einblicke in ihre Arbeit und berichten von ihren Aufgaben oder aktuellen Projekten. Auf diese Weise können die angehenden Museumsfachleute über ihren eigenen Tellerrand schauen und Wissenswertes neben ihrem eigentlichen Tätigkeitsfeld erfahren. „Spannende Einblicke in die MHK – das Volontärskolloquium macht’s möglich“ weiterlesen

Identitätsfabrik reloaded?

Wie verändert sich die Rolle des Museums im 21. Jahrhundert? Was folgt der reinen Wissensvermittlung? Darüber diskutierte der Museumsbetrieb im Mai in Karlsruhe. Das Referat Volkskunde des Badischen Landesmuseums sowie der Fachbereich für Museologie und materielle Kultur der Universität Würzburg luden dazu vom 22. bis 24. Mai 2014 ins Karlsruher Schloss ein. Während der 21. Fachtagung der DGV-Kommission „Sachkulturforschung und Museum“ tauschte man sich intensiv über das Selbstverständnis heutiger musealer Institutionen aus. Hierfür kamen Fachleute aus Wissenschaft und musealer Praxis zusammen. Da ein Austausch mit Kolleginnen und Kollegen immer inspirierend ist, machte ich mich also auch auf den Weg nach Karlsruhe.

Das Karlsruher Schloss ohne Bauzäune Quelle: wikipedia
Das Karlsruher Schloss ohne Bauzäune
Quelle: wikipedia

„Identitätsfabrik reloaded?“ weiterlesen

Die ersten Bauern in Nordhessen

Die ersten Bauern in Nordhessen haben nicht nur im Boden, sondern auch im Depot des Hessischen Landesmuseums Spuren hinterlassen – meist in Form von Gefäßscherben und Steinwerkzeugen, die von archäologischen Ausgrabungen stammen. Sie gehören an den Beginn der so genannten Jungsteinzeit, das heißt in die Zeit vor etwa 7500 – 7000 Jahren. Einige besonders schöne Stücke werden in der neuen Dauerausstellung des Hessischen Landesmuseums in Kassel zu sehen sein. „Die ersten Bauern in Nordhessen“ weiterlesen