Persönlich: Elisabeth Selbert

Schriftzug am Landgericht Frankfurt, Quelle: wikipedia
Schriftzug am Landgericht Frankfurt,
Quelle: wikipedia

Am 23. Mai 1949, vor 65 Jahren, trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Mit ihm der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, Artikel 3, Absatz 2. Maßgeblich eingesetzt für die Aufnahme dieses Satzes hat sich, als eine der „vier Mütter des Grundgesetzes“, eine Hessin. Elisabeth Selbert (1896–1986), Politikerin und Juristin aus Kassel. Dem Thema Gleichberechtigung widmet die ARD diesen Mittwoch einen Themenabend. Um 20.15 Uhr läuft der Spielfilm „Sternstunde ihres Lebens“, u. a. mit Iris Berben als Elisabeth Selbert, Anna Maria Mühe, Walter Sittler und Max von Thun. Grund genug, sich mit dieser interessanten und herausragenden Kasseler Persönlichkeit genauer auseinanderzusetzen. „Persönlich: Elisabeth Selbert“ weiterlesen

Die architektonische Gestaltung des Landesmuseums

Das Hessische Landesmuseum in Kassel stellte sich in seiner Umgebung von Anfang an als etwas Besonderes heraus – und das ist bis heute so geblieben. In Kassel entstand im frühen 20. Jahrhundert eine ganze Reihe großer, repräsentativer Verwaltungs- und Kulturbauten, so das Polizeipräsidium am Königstor (1904–1907), das Rathaus (1905–1909), das Königliche Theater am Friedrichsplatz (1907–1909) oder die Stadthalle (1912–1914). Während diese Bauten mit den damals nach wie vor üblichen Pathosformeln und Gestaltungsmitteln der historistischen Architektur arbeiten, fällt an Theodor Fischers Landesmuseum demgegenüber besonders die gestalterische Zurückhaltung ins Auge. „Die architektonische Gestaltung des Landesmuseums“ weiterlesen

Das Einmaleins des guten Tons – Ratgeberliteratur gestern und heute

Ratgeber, meist von Menschen geschrieben, deren Autorität entweder auf ihrem enormen Erfahrungsschatz, ihrem aristokratisch anmutenden Namen oder ihrem akademischen Bildungshintergrund basiert, suggerieren den Leserinnen und Lesern heute, dass fast alles möglich ist, wenn man sich nur an die eine oder andere Regel hält. Das ist kein neues Phänomen. Spätestens seit Adolph Freiherr Knigge Ende des 18. Jahrhunderts sein Werk „Zum Umgang mit Menschen“ herausgegeben hat, findet man sie in jeder Epoche.

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