Quelle, Neckermann, Bader und Co. – nicht nur zum Bestellen. Versandhauskataloge in der Sammlung Volkskunde

Neckermann Frühling/Sommer 1961
Neckermann Frühling/Sommer 1961

„Neckermann macht’s möglich“, „Otto … find‘ ich gut!“, „Meine Quelle“ – wer kennt sie nicht, die Slogans der bekannten Versandhäuser Neckermann, Otto und Quelle, deren umfangreiche Kataloge angesichts florierender Onlineshops wohl bald der Vergangenheit angehören werden. Dass sie sich als Zeugen einer vergangenen Waren- und Konsumwelt ihren Platz im Museum verdient haben, darüber sprach Almuth Kölsch in der Kunstpause letzte Woche.  „Quelle, Neckermann, Bader und Co. – nicht nur zum Bestellen. Versandhauskataloge in der Sammlung Volkskunde“ weiterlesen

Selbstgeschrieben. Zum Umgang mit subjektiven Selbstzeugnissen als historische Quelle in der Sammlung Volkskunde

Ob Tagebuch oder Feldpostbrief, Liederbuch oder Rezeptheft. Trotz ihrer unterschiedlichen Funktionen haben all diese schriftlichen Selbstzeugnisse eines gemeinsam: Sie geben uns Auskunft über das subjektive Erleben und Empfinden eines Individuums in seiner Zeit. Durch diese selbstgeschriebenen Quellen, die u. a. durch Schenkungen von Nachlässen in die Sammlung Volkskunde gelangen, erfahren wir etwas über vergangene Alltage und Lebensgewohnheiten auch von Menschen aus der unteren und mittleren sozialen Gesellschaftsschicht, die sonst nur als Teil der anonymen Masse des Volks in der Geschichte auftauchen. „Selbstgeschrieben. Zum Umgang mit subjektiven Selbstzeugnissen als historische Quelle in der Sammlung Volkskunde“ weiterlesen

Das Einmaleins des guten Tons – Ratgeberliteratur gestern und heute

Ratgeber, meist von Menschen geschrieben, deren Autorität entweder auf ihrem enormen Erfahrungsschatz, ihrem aristokratisch anmutenden Namen oder ihrem akademischen Bildungshintergrund basiert, suggerieren den Leserinnen und Lesern heute, dass fast alles möglich ist, wenn man sich nur an die eine oder andere Regel hält. Das ist kein neues Phänomen. Spätestens seit Adolph Freiherr Knigge Ende des 18. Jahrhunderts sein Werk „Zum Umgang mit Menschen“ herausgegeben hat, findet man sie in jeder Epoche.

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