Johannes Boehlau (1861–1941)

Als der junge Archäologe aus dem Schuldienst […] an das Museum Fridericianum berufen wurde, hatte die ringsumgrünte Stadt noch das freundlich würdige Antlitz der kurfürstlichen Residenz. […]. Viel zu tun gab es nicht; die Arbeit wurde morgends, kaum begonnen, mit ausgedehntem Frühschoppen im fröhlichen Kreis wieder beschlossen. […].Tage und Wochen streifte er draußen durch das Hessenland, um mit dem Spaten die heimische Vorgeschichte zu erhellen. Stille Stunden waren der Numismatik vorbehalten, in der ein Kreis trefflicher Privatsammler anregenden Gedankenaustausch pflegte.

Johannes Boehlau um 1891.
Johannes Boehlau um 1891.

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Persönlich: Elisabeth Selbert

Schriftzug am Landgericht Frankfurt, Quelle: wikipedia
Schriftzug am Landgericht Frankfurt,
Quelle: wikipedia

Am 23. Mai 1949, vor 65 Jahren, trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Mit ihm der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, Artikel 3, Absatz 2. Maßgeblich eingesetzt für die Aufnahme dieses Satzes hat sich, als eine der „vier Mütter des Grundgesetzes“, eine Hessin. Elisabeth Selbert (1896–1986), Politikerin und Juristin aus Kassel. Dem Thema Gleichberechtigung widmet die ARD diesen Mittwoch einen Themenabend. Um 20.15 Uhr läuft der Spielfilm „Sternstunde ihres Lebens“, u. a. mit Iris Berben als Elisabeth Selbert, Anna Maria Mühe, Walter Sittler und Max von Thun. Grund genug, sich mit dieser interessanten und herausragenden Kasseler Persönlichkeit genauer auseinanderzusetzen. „Persönlich: Elisabeth Selbert“ weiterlesen