Selbstgeschrieben. Zum Umgang mit subjektiven Selbstzeugnissen als historische Quelle in der Sammlung Volkskunde

Ob Tagebuch oder Feldpostbrief, Liederbuch oder Rezeptheft. Trotz ihrer unterschiedlichen Funktionen haben all diese schriftlichen Selbstzeugnisse eines gemeinsam: Sie geben uns Auskunft über das subjektive Erleben und Empfinden eines Individuums in seiner Zeit. Durch diese selbstgeschriebenen Quellen, die u. a. durch Schenkungen von Nachlässen in die Sammlung Volkskunde gelangen, erfahren wir etwas über vergangene Alltage und Lebensgewohnheiten auch von Menschen aus der unteren und mittleren sozialen Gesellschaftsschicht, die sonst nur als Teil der anonymen Masse des Volks in der Geschichte auftauchen. „Selbstgeschrieben. Zum Umgang mit subjektiven Selbstzeugnissen als historische Quelle in der Sammlung Volkskunde“ weiterlesen

Neulich in Hamburg

Blauer Himmel, die Sonne strahlt – Hamburg zeigte sich an einem Dienstag Ende Januar von seiner schönsten Seite. Uns führte jedoch nicht das herrliche Wetter in die Hansestadt, sondern die Produktion der Audiostationen für die neue Dauerausstellung. Ein Bericht. „Neulich in Hamburg“ weiterlesen

Die Sammlung Volkskunde

Die Sammlung Volkskunde der Museumslandschaft Hessen Kassel blickt auf eine wechselhafte Vergangenheit zurück. Ihre Geschichte beginnt mit der Eröffnung des Hessischen Landesmuseums 1913. Ansätze liegen aber bereits im späten 19. Jahrhundert, als das Nationalbewusstsein des Bürgertums zu einer Besinnung auf die kulturellen Werte des eigenen Volkes führte. Gesammelt wurden hessische Möbel- und Haushaltsgeräte, handwerkliche Erzeugnisse wie Töpferei- und Schmiedeprodukte, hessische Trachten und landwirtschaftliches Gerät.

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Ein Praktikum in der Sammlung Volkskunde

Ein Praktikum im Rahmen eines kulturanthropologischen Studiums soll Studenten die Möglichkeit bieten, erste Einblicke in eine mögliche Arbeitswelt von Volkskundlern zu gewinnen. Erwartungen an derartige Praktika sind oft von den Vorurteilen geprägt, man würde dazu verdonnert werden, den ganzen Tag am Kopierer zu stehen oder Kaffee zu kochen. Einen ersten Eindruck von der MHK als Arbeitgeber bekam ich bei einer Exkursion zu einem der Depots der Sammlung Volkskunde im Sommersemester 2014. Es schien, als seien die Mitarbeiter nicht nur motiviert, interessiert und engagiert bei der Sache, sie pflegten auch einen sehr offenen Umgang untereinander und zu uns Studenten. „Ein Praktikum in der Sammlung Volkskunde“ weiterlesen

Objekträtsel: Was könnte das bloß sein?

Immer mal wieder kommt es vor, dass man im Depot vor den Regalen steht und ein Objekt sieht, was einem völlig unbekannt ist und Rätsel aufgibt. Oder man sucht nach einem Objekt in der Datenbank, was aber leider nur lückenhaft beschrieben ist. Manchmal kann man selbst anhand des Fotos nicht erkennen, um was es sich handelt. Um den Besucherinnen und Besuchern aber dennoch die Geschichte und Funktion eines Objekts erklären zu können, geht dann das Recherchieren und Rätselraten los – in alten Inventarkarten, Fachliteratur oder Ausstellungskatalogen. Und digital natürlich auch im Internet. Aber selbst google weiß manchmal keinen Rat. Und weil das so viel Spaß macht und wir immer weniger Zeit dafür haben (die Zeit bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung rast), drehen wir heute mal den Spieß um und lassen Sie rätseln und raten.

Um was für einen Gegenstand könnte es sich hierbei wohl handeln?

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