Wasser marsch? Die Hitze und Trockenheit in den Parks

Strahlend blauer Himmel, sonnig-warme Temperaturen und eine leichte Prise – so darf der Sommer sein. Die langanhaltende Hitze dieses Jahr ist jedoch eine Herausforderung für Mensch und Natur. Auch unsere Parks leiden unter der Trockenheit und benötigen besondere Pflege.

Bewässerung des Teppichbeets, Foto MHK

Sowohl im Bergpark als auch in der Karlsaue ist täglich von morgens bis abends ein Kollege aus der Gartenabteilung mit einem 2,5 l3 umfassenden Wassertank unterwegs, um alle Neupflanzungen und Gehölze zu bewässern, die in den letzten 5 Jahren eingesetzt wurden. Die älteren Bäume müssen sich selbst versorgen, sodass es vor allem bei Kastanien und Eichen zu stressbedingten Ausbrüchen – d. h. unvorhersehbarem Abbrechen von Laub, Ästen und Zweigen – kommen kann. Andere Schäden werden erst in den nächsten Jahren zu sehen sein; beispielsweise vertrocknete Baumkronen an Birken und Bergahorn.

Trockenheit in der Karlsaue, Foto MHK

Das Gießwasser wurde bei Regen gesammelt oder kommt aus der Fulda und dem Fontänenteich. Die Wasserspiele speisen sich aus dem Sichelbachteich und können trotz der enormen Trockenheit weiterhin betrieben werden. Um Wasser zu sparen, wird jede Station einige Minuten kürzer inszeniert, damit die Wasserspiele auch bis zum Ende der Saison am 3. Oktober jeden Mittwoch und Sonntag stattfinden können.

Für alle Besucher gilt bei diesen Temperaturen besondere Vorsicht, da eine erhöhte Brandgefahr herrscht. Bitte bewegen Sie dich deshalb verantwortungsvoll in den Parks!

Auf Hochtouren

Die Wiedereröffnung des Hessischen Landesmuseums in Kassel steht kurz bevor, und im Museum wird auf Hochtouren gearbeitet. Die Vitrinen und Ausstellungsräume werden von einem Team aus Kuratorinnen, Restauratorinnen und Restauratoren und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma id3d-berlin gmbh sowie vielen weiteren helfenden Händen eingerichtet. Das möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. „Auf Hochtouren“ weiterlesen

Striche, die es auf den Punkt bringen

Mit wenigen Strichen erweckt Felix Kramer Figuren und Szenerien zum Leben. „Trickfilm-Journalismus“ nennt er das. Und tatsächlich sind seine Filme mehr als bloße Trickfilme oder Cartoons: Es sind „Erklärfilme“ mit einer großen Prise Witz und Humor, die oft komplexe Dinge einfach darstellen und auf den Punkt bringen. Im Moment arbeitet der Student der Kasseler Kunsthochschule an einem Film über das Hessische Landesmuseum, das Ende November in Kassel wieder eröffnet.

Felix_Kramer_Collage

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willkomm(en) zurück

WilkommDer sog. Katzenelnbogische Willkomm aus vergoldetem Silber zählt zu den kunstvollsten und historisch bedeutungsvollsten Prunkgefäßen des deutschen Spätmittelalters. Der heute unbekannte Goldschmied gestaltete die schwere Schenkkanne nach dem Vorbild geböttcherter, weidenumflochtener Holzkannen und schmückte das „darstellende“ Tafelgerät zudem mit weiteren phantastischen Elementen. So sind etwa die Füße des Willkomms als Wachttürme gestaltet und der Ausguss als Greif mit ausgebreiteten Schwingen. An der festlichen Tafel diente die repräsentative Prunkkanne für heißen Gewürzwein zum Ausschank des Willkommenstrunks an die Gäste.

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