Ein Sommerfest für Landgraf Carl

Planungsteam des »Orangerie-Sommerfestes« im Kirchflügel von Schloss Wilhelmshöhe

Passend zur Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa« entführten die Museumslandschaft Hessen Kassel und die Orangerie Besucher bei einem Sommerfest an die Tafel Landgraf Carls. Unter dem Motto »Zu Tisch! Genießen in Schlössern und Gärten« drehte sich am 23. Juni vor der Orangerie alles um Genuss und Lebenslust im Barock.

Seit Beginn des Jahres arbeitete ein Planungsteam der Museumslandschaft an dem Sommerspektal. In keativen Runden entstanden viele Ideen. Gastronomen, Handwerker und Vereine wurden dazu eingeladen mit den Besuchern einen historischen Sommernachmittag zu verbringen.

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Mit den Augen der Macher: Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht?«

In zwei Beiträgen haben wir bereits einen Teil des Teams hinter der Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa« vorgestellt. Auch heute folgen wir den Machern zu Objekten, die Ihnen besonders am Herzen liegen und schließen die Beitragsreihe mit…

Bjoern Schirmeier und Dr. Gerd Fenner, Kuratoren und wissenschaftliche Mitarbeiter & Rebecca Giesemann, wissenschaftliche Volontärin

Björn Schirmeier und eine Laterna Magica (um 1700)

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Mit den Augen der Macher: Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht?«

In den kommenden Beiträgen stellen wir das Team hinter der Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa« vor. Gemeinsam mit ihnen werfen wir einen Blick in die Ausstellung.

Heute: Delia Scheffer, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin & Elisabeth Burk, wissenschaftliche Volontärin

Delia Scheffer, wiss. Mitarbeiterin, und der Königsmantel in der Ausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa«

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Mit den Augen der Macher: Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht?«

In  den kommenden Beiträgen stellen wir das Team hinter der Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa« vor. Gemeinsam mit ihnen werfen wir einen Blick in die Ausstellung. Heute: Dr. Sebastian Dohe, Kurator und Projektleiter

Eines meiner Lieblingsobjekte in der Ausstellung ist das Gemälde »Landgraf Carl beim Bauer Hoos«, wahrscheinlich weil ich ein persönliches Fable für die Malerei des 19. Jahrhunderts habe. Sie zeigt uns einen wunderbar verklärenden Blick auf Geschichte, den wir als Wissenschaftler heute immer erst einmal auflösen müssen.

Dr. Sebastian Dohe, Kurator der Landesausstellung »Groß gedacht! Groß gemacht! Landgraf Carl in Hessen und Europa« im Fridericianum

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Ein Landgraf gräbt aus – Frühe Feldforschung auf der Mader Heide

Landgraf Carl auf einem zeitgenössischen Portrait. Künstler: wohl Hermann Hendrik II de Quiter (tätig 1700 bis 1731).
Landgraf Carl auf einem zeitgenössischen Portrait. Künstler: wohl Hermann Hendrik II de Quiter (tätig 1700 bis 1731).

Als vor einigen Jahren unserem durchlauchtigsten und großmächtigsten Landgrafen von Hessen, unserem allergnädigsten Fürsten und Landesvater, von gewissen Leuten die Nachricht zu Ohren gekommen war, daß nicht weit von der goldführenden Eder auf einer unfruchtbaren Feldlage, die die Anwohner des benachbarten Dorfes Maden die Maderheyde nennen, viele aus Rasenstücken errichtete Grabhügel zu sehen wären, ließ er diese bei seiner einmaligen Vorliebe für heimatliche Altertümer in seiner Gegenwart öffnen, um zu sehen, ob vielleicht unter ihnen alte Denkmäler verborgen wären.

So die einleitenden Worte des Marburger Universitätsprofessors Johann Hermann Schmincke in einer Abhandlung aus dem Jahr 1714. Schmincke berichtet darin über die Bergung vorgeschichtlicher Funde durch Landgraf Carl (Regierungszeit von 1670 bis 1730) auf der Mader Heide bei Gudensberg. Der Landgraf – bekannt für seine Vorliebe für Wissenschaft und Kunst – war offenbar auch an archäologischen Funden interessiert. Dabei boten ihm die Grabhügel der Mader Heide sicher ein leicht erkennbares und vielversprechendes Ziel.

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