Ein sportliches Pferd

Turnpferd

Sport frei! Pferdeähnliche Geräte wurden schon im Mittelalter zu Übungszwecken benutzt. Doch erst „Turnvater Jahn“ brachte sie Anfang des 19. Jahrhunderts ins Vereinsturnen ein. Sehen Sie ein Pferd der Firma Dietrich & Hannak aus den 1920er Jahren im Hessischen Landesmuseum.

Damit läuft es rund

Hochrad

Auf einen Sattel in 1,65 Meter steigen? Diese Kunst beherrschten Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur Zirkuskünstler. Das Hochrad war weit verbreitet. Frauen mit Rock fuhren so genannte Tricycles mit drei Rädern. Schauen Sie sich das Hochrad mit Pedalantrieb am Vorderrad im Hessischen Landesmuseum an!

Ein Rechen für die Braut

Brautrechen

Bunt bemalt und beschriftet wurden Holzrechen wie dieser der Braut als Teil der Mitgift übergeben. Bis in die 1930er Jahre wurden viele solcher Heurechen mit oder ohne Bügel handgefertigt. Ob für Heu, Getreide, Gras oder Laub – der Rechenmacher hatte stets gut zu tun. Erkunden Sie im Hessischen Landesmuseum, wie genau er dabei vorging und erfahren Sie mehr über alte Handwerke!

Es werde Licht in düsteren Kammern!

Schusterkugel
Schusterkugel

Diese so genannte Schusterkugel war in kleinen dunklen Werkstätten eine wichtige Lichtquelle. Der Glaskolben wurde mit Wasser gefüllt, wodurch das Licht einer dahinter stehenden Kerze oder Petroleumlampe gebündelt und damit verstärkt durchscheinen konnte. Hätten Sie gedacht, dass man die Befestigung „Schustergalgen“ nannte? Mehr erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum!