Wasser marsch? Die Hitze und Trockenheit in den Parks

Bewässerung des Teppichbeets, Foto MHK

Strahlend blauer Himmel, sonnig-warme Temperaturen und eine leichte Prise – so darf der Sommer sein. Die langanhaltende Hitze dieses Jahr ist jedoch eine Herausforderung für Mensch und Natur. Auch unsere Parks leiden unter der Trockenheit und benötigen besondere Pflege.

Sowohl im Bergpark als auch in der Karlsaue ist täglich von morgens bis abends ein Kollege aus der Gartenabteilung mit einem 2,5 l3 umfassenden Wassertank unterwegs, um alle Neupflanzungen und Gehölze zu bewässern, die in den letzten 5 Jahren eingesetzt wurden. Die älteren Bäume müssen sich selbst versorgen, sodass es vor allem bei Kastanien und Eichen zu stressbedingten Ausbrüchen – d. h. unvorhersehbarem Abbrechen von Laub, Ästen und Zweigen – kommen kann. Andere Schäden werden erst in den nächsten Jahren zu sehen sein; beispielsweise vertrocknete Baumkronen an Birken und Bergahorn.

Trockenheit in der Karlsaue, Foto MHK

Das Gießwasser wurde bei Regen gesammelt oder kommt aus der Fulda und dem Fontänenteich. Die Wasserspiele speisen sich aus dem Sichelbachteich und können trotz der enormen Trockenheit weiterhin betrieben werden. Um Wasser zu sparen, wird jede Station einige Minuten kürzer inszeniert, damit die Wasserspiele auch bis zum Ende der Saison am 3. Oktober jeden Mittwoch und Sonntag stattfinden können.

Für alle Besucher gilt bei diesen Temperaturen besondere Vorsicht, da eine erhöhte Brandgefahr herrscht. Bitte bewegen Sie dich deshalb verantwortungsvoll in den Parks!